Lauchheim bietet eine landschaftliche Vielfalt mit gut ausgebauten Wander- und Radwegen, die es auf so engem Raum selten gibt - das noch junge Jagsttal, den Ellwanger Virngrund, die Heideberge am Riesvorland, den dicht bewaldeten Albtrauf und das karg-steinige Härtsfeld auf einer Höhenlage zwischen 480 und 730 m mit einer gesunden Luft, die uns einst den Titel einer "Sommerfrische" bzw. (inoffiziell) eines "Luftkurorts" bescherte. Dazu gehöhren geschichtliche Zeugnisse der Kelten, der Alamannen, der Römer und eine Vielzahl altehrwürdige Bauten wie die Kapfenburg und Schloss Hohenbaldern, die alte Reichstadt Bopfingen und die Amtsstadt Lauchheim, das Kloster Kirchheim und vieles mehr...
Freizeitanlagen und eine sehr gute Gastronomie laden Sie zum Verweilen ein. Schauen Sie rein in die Links
Ries-Ostalb und
Schwäbische-Ostalb, unsere Touristikpartner. Und lassen Sie sich mit nachstehender Auswahl der benachbarten Sehenswürdigkeiten schon jetzt begeistern von unserem herrlichen "Land unter der Kapfenburg"!_________________________________________________________________________________
Über die Gromberger Heide zu den Burgruinen Gromburg und Königsbühl
Hier erwartet Sie auf gut ausgeschilderten Wanderwegen des Schwäbischen Albvereins die typische Landschaft des Albtraufs bzw. -volands mit der besonderen Flora und Fauna des Naturschutzgebiets Gromberger Heide und ausgedehnten Waldungen, in denen der Laubwaldbestand dominiert.
Oberhalb der Gromberger Heide geht es zur uralten Burganlage Königsbühl, von deren Größe seit dem Mittelalter lediglich noch Gräben und eine Schanze künden.

Getrennt von einem landschaftlichen Einschnitt, in dem sich früher die Handelsstraße von Lauchheim über Röttingen anch Nördlingen - die heutige B29 - befand, liegt auf dem Berg die Stammburg der Herren von Gromberg, die Gromburg, auch das "Schlössle" genannt. Hier künden ebenfalls gut erhaltene Gräben und Mauerreste des Burgfrieds von großen Zeiten. Denn den Grombergern gehörten zur Zeit der Staufer große Bereiche unserer Heimat, dazu die Patronatsreche der Kirchen in Lauchheim, Westhausen, Waldhausen und Lippach und mehrere Burgen.
Die Aussicht von der Gromburg geht weit ins Land. Nach einer alten Sage liegt übrigens noch viel Gold in der alten Burg - versteckt und bewacht von einem Höllenhund...
Der Karkstein und die alte Stalleiche in Röttingen
Auf neu im Zuge der Flurbereinignug gebauten Wegen gibt es auch in Röttingen interessantes zu entdecken - z. B. den Karkstein kurz vor Oberdorf, ein beim Einschlag des Meteoriten ins Ries enstandenes Felsriff mit Heidelandschaft. Oberdorf war übrigens Zentrum jüdischen Lebens - einen Abstecher zum jüdischen Friedhof und zur Gedenkstätte Synagoge Oberdorf sollten Sie sich nicht entgehen lassen (nächeres unter
Tourismus Bopfingen).Und Richtung Norden im Blick auf das Schloss Hohenbaldern liegt die Stalleiche, eine viele Jahrhunderte alte Eiche mit rund 5 m Umfang, am Weg und lädt zur Rast mit einer herrlichen Aussicht ins Riesvorland ein.
Entlang des Albtraufs ins Kugeltal zu alten Erzgruben und zum Egerursprung
Gut ausgeschilderte Rad- und Wanderwege führen entlang des Albtraufs durch ausgedehnte Wälder.
Im Osten Lauchheims liegt als einstiger Umlaufberg sehr dominant der Stettberg mit herrlichem Ausblick auf die Stadt. Vorbei am Naturdenkmal "Domerloh" und einer Einkehr in die idyllisch gelegene Wildschützhütte des Schwäbischen Albvereins führen lauschige Wege rauf auf das Härtsfeld, Richtung Bopfingen oder auch zur Kapfenburg. Besuchen Sie dabei auch den "Schönen Stein", einen wichtigen alten, von Sagen umrankten Markungsstein mitten im Wald.
Vom Ausgangspunkt Schloss Kapfenburg geht es über Hülen in das Kugeltal, einem alten Trockental abseits von Verkehr und Siedlungen auf dem rauhen Härtsfeld.
Winters gibt's hier übrigens gespurte Loipen für Langlaufbegeisterte.
Richtung Bopfingen gelangen Sie zum Egerursprung, einem idyllischen Platz mit plätscherndem Wasser direkt aus dem Felsen, das auch als Trinkwasser genutzt wird. Und in Aufhausen finden Sie den jüdischen Friedhof, iin dem auch einstige Lauchheimer Bürger begraben sind. Am Hang darüber steht der "Judenturm", der einzige Rest der im Bauernkrieg zerstörten Burg der Schenken von Schenkenstein. Oder Sie gehen bzw. fahren nach Süden Richtung Michelfeld/Oberriffingen vorbei an Tümpeln und Gruben, die vom Erztagebau im Mittelalter künden. Kleinen erzhaltigen Steinchen, dem "Bohnerz", galt das Interesse, bevor der Abbau in den Bergwerken (z.B. Tiefer Stollen Braunenberg, siehe Tourismus) eine wirtschaftlichere Alternative bot.
