Stadt Lauchheim

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Ende einer Ära in Lauchheim: Hauptamtsleiter Hubert Stenzenberger geht in Ruhestand

Nach 46 Jahren im öffentlichen Dienst bei der Stadt Lauchheim geht Hauptamtsleiter Hubert Stenzenberger in den Ruhestand. Bürgermeisterin Andrea Schnele ließ in ihrer Laudatio im Bürger- und Sitzungssaal des Rathauses die 46 Jahre kurz Revue passieren.

Nach seiner Ausbildung im nichttechnischen Verwaltungsdienst wurde Hubert Stenzenberger 1976 Hauptamtsleiter der Deutschorden-Stadt Lauchheim. Mit seiner Gewissenhaftigkeit, Genauigkeit, Pünktlichkeit, Ruhe und Zielstrebigkeit war er ein vorbildlicher Amtsleiter und stand den Bürgerinnen und Bürgern stets mit Rat und Tat zur Seite, wodurch er sich viel Anerkennung und Respekt erworben habe. Auch habe er mit seiner ruhigen und ausgleichenden Art sowie seiner stetigen Hilfsbereitschaft, seinem Witz und Humor zu einem sehr guten Arbeitsklima im Rathaus beigetragen.


Sie wünschte ihm, auch im Namen der Stadt Lauchheim, alles Gute für seine Zukunft verbunden mit den Wünschen, dass seine Erwartungen an den neuen Lebensabschnitt in Erfüllung gehen. Als Zeichen des Dankes und der Anerkennung überreichte sie ihm für seine Verdienste den Ehrenbrief der Stadt Lauchheim mit den Worten „Keiner hat ihn mehr verdient als Sie!“. Als weitere Geschenke erhielt er von der Stadt Lauchheim ein Puzzle sowie einen Restaurant-Gutschein. Seiner Frau Ulrika überreichte Bürgermeisterin Schnele einen Blumenstrauß. Anschließend verabschiedeten sich alle Kollegen des Rathauses von Herrn Stenzenberger mit einer Rose.

„We thank you“
Robert Jakob erinnerte daran, dass Hubert Stenzenberger mit drei Bürgermeistern (Bürgermeister a.D. Seibold, Bürgermeister a.D. Kowarsch und Bürgermeisterin Schnele) sowie zehn Gemeinderatsgremien zusammen gearbeitet habe. Als Highlight nannte er den Umzug in das neue Rathaus 1988, die Vorbereitungen des Burgfestes auf Schloss Kapfenburg, die Leitung des Gutachterausschusses sowie sein Engagement für die Feuerwehr und Jagdgenossenschaft. Er würdigte Stenzenbergers großes Sach- und Fachwissen und bedankte sich bei ihm im Namen des Gemeinderats der Wahlperiode 2014-2019, stellvertretend für alle zehn Gemeinderatsgremien der vergangenen 46 Jahre, für die stets kollegiale, freundliche und zuvorkommende Zusammenarbeit mit den Worten „We thank you!“.

„Genehmigung zur Herstellung des Ruhestandes“

Auch Kreisbaumeister Alfons Hug ließ es sich nicht nehmen und verabschiedete sich in der Sitzung des Gemeinderats von Hauptamtsleiter Hubert Stenzenberger. Er informierte, dass Herr Stenzenberger bei ihm den Antrag auf „Herstellung eines Standes“, nämlich dem des Ruhestandes eingereicht habe. Er zeigte dem Gremium die Planunterlagen und verwies darauf, dass die Zeichnung als auch die Beschreibung sehr ungenau wäre, was er so in den vergangenen Jahren der Zusammenarbeit mit Herrn Stenzenberger gar nicht gewohnt war. Dennoch händigte er, nach den vorgetragenen Einwendungen, Hubert Stenzenberger die Genehmigung zur Herstellung seines Ruhestandes mit dem Roten Punkt aus und ernannte ihn zum alleinigen Bauleiter seines Vorhabens. Um den Brandschutz einhalten zu können überreichte Hug dem scheidenden Hauptamtsleiter eine Flasche Wein.

Den offiziellen Teil beschloss der zukünftige Ruheständler selbst. Ihm falle der Abschied zugegebenermaßen schon etwas schwer. In den zurückliegenden mehr als vier Jahrzehnten sei ihm das Rathaus zum zweiten Zuhause geworden. Er erinnerte an seine Zeit im Dienste der Stadt Lauchheim und stellte fest, dass er stets eine loyale, kollegiale und konstruktive Zusammenarbeit mit allen Wegbegleitern erleben durfte und bedankte sich für das entgegengebrachte Vertrauen. Einen besonderen Dank sprach er seiner Frau Ulrika aus, die ihm immer den Rücken gestärkt und freigehalten habe. Er möchte in seinem Ruhestand die Zeit für seine Familie und Jagdleidenschaft nutzen. Er wünschte Bürgermeisterin Schnele, seinen Kollegen und  den neugewählten Gemeinde- und Ortschaftsratsgremien für die Zukunft gegenseitige Achtung, Respekt und ein gutes Miteinander zum Wohl der Gesamtgemeinde Lauchheim.

Stadtanzeiger vom 01.08.2019

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