Der Klimaschutzbeirat stellt sich vor

Die Stadt Lauchheim hat im Rahmen der Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums einen Antrag auf Förderung einer sogenannten „Einstiegs- und Orientierungsberatung“ (kurz: Fokusberatung) gestellt. Diese Fokusberatung dient dazu, ein gemeinsames Zielbild im Bereich des Klimaschutzes in Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat, der Bevölkerung und der Verwaltung zu entwickeln und konkrete Zielwerte zu definieren. Nach Bewilligung der Förderung am 08.06.2021 (Förderzeitraum: 01.07.2021 bis 31.12.2022, Förderkennzeichen: 67K15789, Projektträger: Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH) wurde der Auftrag zur Durchführung der Fokusberatung an die Abteilung Nachhaltige Stadt der Netze BW vergeben. Zusätzlich wurde durch den Gemeinderat die Implementierung eines Klimaschutzbeirates (KSB) beschlossen, der aus Vertreterinnen und Vertretern des Gemeinderats sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern besteht. Herr Dr. Scholtes (Netze BW) sowie Frau Stengel-Mack (EnBW ODR AG) unterstützen die Stadt Lauchheim im Rahmen der Fokusberatung.

Am 30.09.2021 wurden die Mitglieder des Gemeinderates sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger zur Auftaktveranstaltung im Rahmen der Fokusberatung eingeladen. Insgesamt haben an der Auftaktveranstaltung rd. 30 Interessierte teilgenommen. Im Rahmen der von Herrn Dr. Scholtes moderierten Veranstaltung wurden neben einer ersten Informationsvermittlung, Ideen und Anmerkungen zum Thema CO2-Reduktion und damit verbunden konkrete Maßnahmenvorschläge gesammelt. Am Ende der Veranstaltung wurden die Anwesenden zur konstituierenden Sitzung des KSB am 15.11.2021 eingeladen.

Bei der konstituierenden Sitzung konnten neben den drei Mitgliedern des Gemeinderates neun Bürgerinnen und Bürger begrüßt werden. Bei einer ersten Diskussionsrunde wurde deutlich, dass die Themenfelder Öffentlichkeitsarbeit, erneuerbare Energien und Mobilität als weiter zu verfolgende Schwerpunktthemen fokussiert werden sollen. Um diese Themenfelder intensiver bearbeiten zu können, haben sich die Mitglieder nach ihren eigenen Interessensbekundungen in drei Gruppen aufgeteilt.

Der Gruppe „Öffentlichkeitsarbeit“ gehören Frau Renate Sterz und Herr Wolfgang Wortmann an.

Der Gruppe „Mobilität“ gehören Frau Monika Bernreiter, Frau Claudia Gerken, Herr Robert Jakob, Herr Steffen Kibbel, Frau Sabrina Neubaur und Frau Michaela Stirner an.

Der Gruppe „Erneuerbare Energien“ gehören Herr Friedhelm Bernreiter, Herr Oliver Dier, Herr Karl Jakob, Herr Alois Rettenmaier und Herr Ulrich Viert an.

Herr Dr. Martin Gerken ist, in der Sitzung am 15.11.2022, dem Klimaschutzbeirat beigetreten.

Der KSB besteht aktuell aus vier Gruppen. Mit Herrn Dr. Gerken wurde die vierte Gruppe, Energieeinsparung und Ressourcenschutz, gegründet.

Die Gruppen organisieren einen selbständigen Austausch und erarbeiten Ziele und Maßnahmenideen. Zur Unterstützung des Klimaschutzbeirates steht Frau Mareike Mahler, stellvertretende Kämmerin, zur Verfügung. Sie ist zudem Ansprechpartnerin in Fragen zum Thema Klimaschutz. Im Stadtanzeiger und auf der städtischen Homepage werden unter der Rubrik „Klimaschutz“ in regelmäßigen Abständen Informationen und Tipps zur Umsetzung des Klimaschutzes eingestellt. Seien Sie gespannt!

Wir freuen uns den Klimaschutz in der Stadt Lauchheim aktiv anzugehen und mitgestalten zu können!

Der Klimaschutzbeirat

Fragen & Anregungen

Sollten Sie Fragen oder Anregungen haben, können Sie sich gerne direkt an den Klimaschutzbeirat wenden, klimaschutz(@)lauchheim.de.

Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. lhre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute ldeen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.