Jüdisches Leben in Lauchheim
Verlegung der Stolpersteine in Lauchheim
Vor unseren Haustüren hat das Morden seinen Anfang genommen.
Sehenden Auges aus unserer Mitte abtransportiert und in die Vernichtungslager geschickt. In Grafeneck, Treblinka, Maidanek, Auschwitz, Theresienstadt und vielen weiteren Tötungslagern ist die Mordindustrie der Nationalsozialisten millionenfach zur Perfektion gelangt. Die Vielfalt des kulturellen Lebens in Deutschland wurde in nur wenigen Jahren auf unvorstellbare Weise dezimiert.
Bis heute wirken diese Verbrechen nach.
Gleichermaßen sehenden Auges wurden am 20. September 2020 acht Lauchheimer Bürger - ermordete Deutsche jüdischen Glaubens - zurück in unsere Erinnerung gebracht.
Die Recherchen der Stolpersteininitiative Lauchheim machen die Lebens- und Leidensgeschichte der Ermordeten öffentlich - erinnern namentlich an die Opfer aus dieser dunklen Zeit. Das größte dezentrale Mahnmal der Welt wurde an diesem Tag um acht Stolpersteine erweitert. Die Stolpersteine wurden vor den Gebäuden Hauptstraße 29, Hauptstraße 39 und dem ehemaligen Gebäude Obere Bleichstraße 23, verlegt. Die Stadt Lauchheim mit seinen Bürgern wurde mit dem Tag der Verlegung Teil des von Gunter Demnig geschaffenen Kunst-Denkmals .
Im Rahmen der Verlegung durch den Künstler wurden die Biografien der Ermordeten feierlich und mit musikalischer Begleitung der Öffentlichkeit vorgestellt.
Die Ermordeten:
BERTHA MAIER, GEB. WEIL, Jahrgang 1874, + Theresienstadt 1942
HANNA NEUMAIER, Jahrgang 1872, + Grafeneck 1940
AUGUSTE NEUMAIER, Jahrgang 1868, + Theresienstadt 1942
MOSES MAX NEUMAIER, Jahrgang 1864, + Theresienstadt 1944
BLÜMLA NEUMAIER, Jahrgang 1860, + Theresienstadt 1942
ADELHEID NEUMAIER, Jahrgang 1855, + Theresienstadt 1942
PAULINA FREIMANN, Jahrgang 1894, + im Osten nach 1941
ANNA FREIMANN, Jahrgang 1876, + im Osten nach 1941
Weitere Informationen zur 1. Verlegung der Stolpersteine in Lauchheim finden Sie im Informationsflyer.
Vor unseren Haustüren hat das Morden seinen Anfang genommen.
Sehenden Auges aus unserer Mitte abtransportiert und in die Vernichtungslager geschickt. In Grafeneck, Treblinka, Maidanek, Auschwitz, Theresienstadt und vielen weiteren Tötungslagern ist die Mordindustrie der Nationalsozialisten millionenfach zur Perfektion gelangt. Die Vielfalt des kulturellen Lebens in Deutschland wurde in nur wenigen Jahren auf unvorstellbare Weise dezimiert.
Bis heute wirken diese Verbrechen nach.
Gleichermaßen sehenden Auges wurden am 21. November 2022 sieben Lauchheimer Bürger - ermordete Deutsche jüdischen Glaubens - zurück in unsere Erinnerung gebracht.
Die Recherchen der Stolpersteininitiative Lauchheim machen die Lebens- und Leidensgeschichte der Ermordeten öffentlich - erinnern namentlich an die Opfer aus dieser dunklen Zeit. Das größte dezentrale Mahnmal der Welt wurde an diesem Tag um sieben Stolpersteine erweitert. Die Stolpersteine wurden vor den Gebäuden Schillerstraße 12, Hauptstraße 7, 44 und 47, der ehemaligen Judenschule in der Biennerstraße 15 sowie in der Torgasse 4, verlegt. Die Stadt Lauchheim mit seinen Bürgern wurde mit dem Tag der Verlegung Teil des von Gunter Demnig geschaffenen Kunst-Denkmals .
Im Rahmen der Verlegung durch den Künstler wurden die Biografien der Ermordeten unter Mitwirkung der Klasse 10 der Deutschorden-Schule Lauchheim feierlich und mit musikalischer Begleitung der Öffentlichkeit vorgestellt.
Die Ermordeten:
MAIER KAUFMANN, Jahrgang 1882, + Grafeneck 1940
GUSTEL ANNA KAUFMANN, verh. Liebmann, Jahrgang 1885, + Izbica 1942
LINA NEUBURGER, Jahrgang 1881, + Auschwitz 1943
REGINE PAPPENHEIMER, geb. Wassermann, Jahrgang 1863, + Theresienstadt 1942
SIDONIE NEUBURGER, verh. Freudenberger, Jahrgang 1879, + Theresienstadt 1943
DOLZELE DORA NEUBURGER, Jahrgang 1856, + Theresienstadt 1943
ROSA KAUFMANN, verh. Rossheimer, Jahrgang 1881, + Izbica 1942
Weitere Informationen zur 2. Verlegung der Stolpersteine in Lauchheim finden Sie im Informationsflyer.
Vor unseren Haustüren hat das Morden seinen Anfang genommen.
Sehenden Auges aus unserer Mitte abtransportiert und in die Vernichtungslager geschickt. In Grafeneck, Treblinka, Maidanek, Auschwitz, Theresienstadt und vielen weiteren Tötungslagern ist die Mordindustrie der Nationalsozialisten millionenfach zur Perfektion gelangt. Die Vielfalt des kulturellen Lebens in Deutschland wurde in nur wenigen Jahren auf unvorstellbare Weise dezimiert.
Bis heute wirken diese Verbrechen nach.
Gleichermaßen sehenden Auges wurden am 10. Oktober 2026 drei Lauchheimer Bürger - ermordete Deutsche jüdischen Glaubens - zurück in unsere Erinnerung gebracht.
Die Recherchen der Stolpersteininitiative Lauchheim machen die Lebens- und Leidensgeschichte der Ermordeten öffentlich - erinnern namentlich an die Opfer aus dieser dunklen Zeit. Das größte dezentrale Mahnmal der Welt wurde an diesem Tag um sieben Stolpersteine erweitert. Die Stolpersteine wurden vor den Gebäuden Hauptstraße 40 sowie in der Höllgasse 7, verlegt. Die Stadt Lauchheim mit seinen Bürgern wurde mit dem Tag der Verlegung Teil des von Gunter Demnig geschaffenen Kunst-Denkmals .
Im Rahmen der Verlegung durch den Künstler wurden die Biografien der Ermordeten feierlich und mit musikalischer Begleitung der Öffentlichkeit vorgestellt.
Die Ermordeten:
ADELHEID KAUFMANN, verh. Kaufmann, Jahrgang 1865, + Theresienstadt 1942
MINA KAUFMANN, verh. Arensberg, Jahrgang 1876, + Theresienstadt 1943
ROSA HEINRICH, verh. Braun, Jahrgang 1870, + Theresienstadt 1945
Weitere Informationen zur 3. Verlegung der Stolpersteine in Lauchheim finden Sie im Informationsflyer.
Ehemalige Synagoge Oberdorf - Museum zur Geschichte der Juden im Ostalbkreis
In der ehemaligen Synagoge in Oberdorf, einem Teilort von Bopfingen, ist lebendiges Zeugnis für die jüdisch-deutsche Vergangenheit in unserer Region. Seit 1993 wird sie als Gedenk- und Begegnungsstätte für die Geschichte der Juden im Ostalbkreis genutzt.
Ehemalige Synagoge Oberdorf - Museum zur Geschichte der Juden im Ostalbkreis
Lange Straße 13
73441 Bopfingen-Oberdorf
Öffnungszeiten: Auf Anfrage
Zur Website des Trägervereins ehemalige Synagoge Oberdord e.V.

